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Clublokal-Umbau
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Offizielle Angaben (Adressen, Kontakt etc.): siehe Impressum


- Feste Anlage 0 im Clublokal, Fantasieanlage, wird langsam ausgebaut.
- Module H0 (System MAS60): Ebenfalls im Clublokal, zum Teil überschneidend mit der 0-Anlage, können wir dank den Modulen verschiedene H0-Anlagen realisieren.
(Bis 2012 existierte hier eine betriebsfähige feste Anlage mit 3 Bahnhöfen aus der Region aber praktisch keiner Landschaft. Dann bauten wir diese zurück um Platz für Neues zu gewinnen. Teile davon blieben als Module erhalten.)
- Module H0 (System MAS60): an Treffen mit weiteren Gleichgesinnten kombinieren wir die Module immer wieder neu zu ausgedehnten Anlagen -- Turnhallengrösse und mehr!
- Transportable Fünf-Zoll-Bahn: damit besuchen wir Dorf- und Betriebsfeste, gut 200m Gleis werden aufgebaut, auf unseren Zügen drehen Kinder und Erwachsene Runden.
Sie wollen uns mieten? Für weitere Informationen hier klicken.
- Sitzecke im Clublokal: Zum Plaudern gibt's Sitzgelegenheiten, Lesestoff in Form verschiedener Eisenbahnzeitschriften liegt auch bereit.
- Clubreisen: Immer wieder ziehen einige von uns zusammen los, um eine (meist schweizerische oder schweiz-nahe) Eisenbahnspezialität zu "erfahren" und die Geselligkeit zu pflegen.


In der Regel am Montagabend ab 20.00 Uhr in der ehemaligen Zivilschutzanlage des Schulhauses Lindenhof West in Bülach. Der Eingang befindet sich am südwestlichen Ende an der Schulhausstrasse 5.
Bilder vom Clublokal (in neuem Fenster oder Tab).

Besucher bitten wir um eine Voranmeldung per Telefon (Kontaktadresse(n) im Impressum), oder einige Tage vorher per e-mail an info@mbczu.ch  .


Der Modellbahnclub Zürcher Unterland, kurz MBCZU, wurde im Jahre 1976 im Anschluss an die Feiern ,,100 Jahre Dettenberg-Bahn" gegründet. In den Statuten wurden die Förderung und Pflege der Eisenbahnliebhaberei in allen ihren Erscheinungsformen als erster Grundsatz festgehalten. Der nächste Satz: ,,Er (der MBCZU) versucht auch, bei der Jugend Verständnis und Freude hierfür zu wecken", gibt einen interessanten Hinweis auf den damaligen Stellenwert unseres Hobbys bei der Jugend.

Der Rückblick wie die heutige Standortbestimmung zeigt, dass diesen Grundsätzen durch alle Jahre hindurch nachgelebt wurde. Dieses lässt sich belegen durch die Geschichte des Clubs, welcher im Jahr 2006 sein 30-jähriges Jubiläum feiert.

Anschliessend an die Gründung wurde in Bülach intensiv nach einem Vereinslokal gesucht. Dieses wurde in der freistehenden Garage mit Gartenanteil auf dem Areal des Jugendsekretariates des Bezirkes Bülach an der Spitalstrasse gefunden. An allerbester Lage für einen Modellbahnclub, direkt am Verbindungsgleis auf der Ausfahrseite des alten Bahnhofs Bülach Richtung Zürich, waren in nächster Nähe zum grossen Vorbild die schönsten Sommerabende zu verbringen. Die engen Platzverhältnisse in der Garage und der Traum von einer eigenen Clubanlage liess die damals für die Geschicke des MBCZU Verantwortlichen weiter nach einem besser geeigneten Lokal suchen.

Dieses wurde im Jahre 1978 in der Zivilschutzanlage im Keller des Schulhauses B gefunden. Anfänglich auf zwei beschränkt, konnten im Laufe der Jahre weitere Räume hinzugemietet und ausgebaut werden. Im Jahre 1980 musste die als ,,Sommerresidenz" dienende Garage an der Spitalstrasse aufgrund einer Handänderung aufgegeben werden. Anfangs 1993 zeichnete sich die Möglichkeit ab, im Dachraum des Schulhauses gegen Fronarbeit einen weiteren Raum für die Nutzung zu erhalten, damit stand uns erstmals ein trockener, übererdiger Raum zur Verfügung. Er diente verschiedenen Veranstaltungen und einer wachsenden modularen H0-Anlage, musste aber etwa ein Jahrzehnt später der Schule dauerhaft zurückgegeben werden.

Übrigens, auch unser heutiger Standort schrieb Bülacher Eisenbahngeschichte, befand sich doch die Remise des ersten Bülacher Bahnhofes auf dem Parkplatz vor dem Clublokal.

Der MBCZU betreibt in den verfügbaren Untergeschoss-Räumen eine sich an den Anlagen der SBB im Unterland orientierende HO-2-Leiter-Gleichstromanlage. Auf der Anlage in Spur 0, ebenfalls für 2-Leiter Gleichstrom ausgelegt, können die Clubmitglieder Ihre entsprechenden Modelle testen und einen einfachen Fahrbetrieb gestalten. Getreu dem Sprichwort: ,,Gut' Ding will Weile haben" und dem Grundsatz, dass eine gute Eisenbahnanlage niemals fertig wird, präsentieren sich beide Anlagen in einem halbfertigen Zustand.

Ab 1986 wurden aufgrund notwendiger Reparaturen einzelne Anlagenteile ausbaubar gestaltet. Etwa zur gleichen Zeit propagierten die St.Galler Eisenbahnamateure unter der Leitung ihres damaligen Präsidenten ein selbstentwickeltes modulares Anlagesystem. Überzeugt von den technischen Eigenschaften und den gestalterischen Möglichkeiten, wurde das neue System mit der Bezeichnung MAS60 im MBCZU eingeführt. Seither wird der Modulgedanke bei allen Um- und Neubauten an den Clubanlagen bereits in der Planungsphase mit in die Überlegungen einbezogen. Nach MAS60 gebaute oder adaptierte Anlageteile lassen sich einfach aus der Clubanlage entfernen und können an Ausstellungen (z. B. Modellbahnmessen oder freie Treffen mehrerer Vereine in einer Mehrzweckhalle) in grosse Anlagen integriert werden. Der Clubvorstand ist überzeugt davon, dass die im modularen Anlagebau gebotenen Freiheiten dazu führen werden, dass sich vermehrt Mitglieder zum Bau eines eigenen, betriebsfähigen Dioramas oder Modules entschliessen werden. Die clubeigenen Module, die nicht Teil der Clubanlage sind, stehen aber die meiste Zeit im Kellerregal: wir haben nämlich keinen Raum mehr, damit eine halb-permanente Anlage oder zumindest Ausstellung zu gestalten.

Seit 1993 verfügt der MBCZU über eine komplette, mobile Dampfbahn für die Personenbeförderung. Diese besteht aus einer laufachslosen, leistungsfähigen
4-Kuppler-Dampflok nach deutschem Vorbild im Massstab 1:10, 6 Sitzwagen, ca. 200m Schienen und 3 Weichen in der Spurweite 127mm (5 Zoll). Später dazugekommen ist ein akkubetriebenes Modell der "Lok 2000". Pro Jahr werden 2 bis 4 Anlässe besucht. Das Betriebspersonal stellt sich aus Mitgliedern zusammen, welche sich aktiv am Clubgeschehen beteiligen und für die besonderen Aufgaben ausgebildet werden. Nur so war der recht anspruchsvolle Betrieb in all den Jahren ohne nennenswerten Unfall zu gestalten. Unzählige Fahrgäste und Zuschauer durften wir bis heute mit unserem Fahrbetrieb erfreuen.

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